Glenn Gutzeit
In aller Kürze:
Ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit vielen Jahren ist Barendorf unser Zuhause. Beruflich bin ich Betriebsratsvorsitzender bei Körber Pharma Software und Vorsitzender des Europäischen Betriebsrates der Körber AG. Auch privat gehört ehrenamtliches Engagement für mich seit vielen Jahren dazu.
… und etwas ausführlicher:
Alter/Familie
Mit meiner Familie lebe ich seit über zehn Jahren im wunderschönen Barendorf. Zu unserer Familie gehört seit einigen Jahren auch unsere Hündin Lilly, ein Parson Russell Terrier. Meine Frau, unsere Kinder und ich sind deshalb regelmäßig auf unseren „Hunderunden“ durch Barendorf und die Umgebung anzutreffen.
Beruf
Seit inzwischen 25 Jahren arbeite ich bei der Körber Pharma Software GmbH, vormals Werum IT Solutions AG. Angefangen habe ich als Softwareentwickler. Später führte mich mein Weg in die Rolle des Solution Architects, weil mir neben der Technik vor allem die Beratung und Unterstützung unserer Kunden im Pharmabereich wichtig war.
Vor mehr als zehn Jahren habe ich mich entschieden, zusätzlich Verantwortung als Betriebsrat zu übernehmen. Heute vertrete ich als Betriebsratsvorsitzender die Interessen der Beschäftigten an unseren deutschen Standorten und als Vorsitzender des Europäischen Betriebsrates der Körber AG die Beschäftigten auf europäischer Ebene.
Was treibt mich an?
Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt. Mir war es schon immer wichtig, dass Menschen gehört werden und ihre Interessen dort einbringen können, wo Entscheidungen getroffen werden – ob als Mitarbeiter, Kunde, Elternteil oder ehrenamtlich Engagierter.
Deshalb übernehme ich Verantwortung: Als Mitarbeiter wurde ich Betriebsrat, als Vater im Kindergarten habe ich den Förderverein mitgegründet und als Barendorfer engagiere ich mich im Bürgerforum und als stellvertretender Bürgermeister.
Für mich bedeutet Mitwirkung nicht nur mitzureden, sondern selbst Verantwortung zu übernehmen.
Warum kandidiere ich?
Wie wichtig kommunalpolitische Arbeit ist, ist mir in den vergangenen Jahren immer bewusster geworden. Denn viele Entscheidungen, die im Gemeinderat getroffen werden, wirken sich ganz unmittelbar auf unseren Alltag und unsere Lebensqualität in Barendorf aus.
Dabei kann ich vieles aus meiner beruflichen und persönlichen Erfahrung einbringen: unterschiedliche Interessen zusammenbringen, zuhören, verhandeln und tragfähige Lösungen finden.
Das ist für mich keine politische Zielsetzung, sondern seit vielen Jahren gelebter Alltag.
Warum kandidiere ich auch für den Samtgemeinderat?
Viele Themen, die unseren Alltag in Barendorf unmittelbar betreffen, werden nicht allein im Gemeinderat entschieden. Kinderbetreuung, Schulen, Feuerwehr und Verwaltung liegen ganz oder teilweise auf Ebene der Samtgemeinde.
Deshalb kandidiere ich neben dem Bürgerforum Barendorf auch für das Unabhängige Bündnis Ostheide (UBO) für den Samtgemeinderat.
Dabei geht es mir auch um das Zusammenspiel zwischen Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden. Barendorf braucht ausreichende finanzielle und politische Handlungsspielräume, um eigene Prioritäten setzen und unser Dorf weiterentwickeln zu können.
Für mich ist das ein wichtiger Hebel:
Barendorfer Interessen sollen auch dort eine starke Stimme haben, wo wesentliche Entscheidungen für unsere Gemeinde getroffen werden.
Meine Ziele für Barendorf
Barendorf soll auch in Zukunft eine lebenswerte Gemeinde bleiben, in der sich Jung und Alt wohlfühlen und in der Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement einen hohen Stellenwert haben. Dafür brauchen wir finanzielle Handlungsspielräume, um unsere Gemeinde selbst gestalten zu können.
Die finanzielle Situation vieler Gemeinden hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Für mich ist deshalb entscheidend, dass Barendorf trotz hoher Kreis- und Samtgemeindeumlagen eigene Gestaltungsmöglichkeiten behält. Als Bürgerforum haben wir diese Entwicklung immer wieder transparent gemacht und konkrete Lösungsansätze eingefordert. (z.B.: Gemeindehaushalt 2026 unter Druck)
Ich möchte dazu beitragen, Barendorf finanziell wieder mehr Handlungsspielraum zu verschaffen – ohne dabei die Entwicklung unseres Dorfes, unsere Vereine, Familien, Jugend und ältere Menschen aus dem Blick zu verlieren.
Gemeinschaft lebt vom Mitmachen
Kommunalpolitik findet für mich nicht nur im Ratssaal statt. Ein lebendiges Dorf entsteht vor allem dort, wo Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen.
Unser jährlicher Pflanzenflohmarkt ist dafür ein schönes Beispiel. Aus einer Idee ist eine Veranstaltung entstanden, bei der sich Menschen aus Barendorf begegnen, Pflanzen weitergeben, miteinander ins Gespräch kommen und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen.

Solche Aktivitäten möchte ich fördern. Denn:
Gemeinschaft kann man nicht beschließen – sie entsteht, wenn Menschen mitmachen.